Ménage à trois

Wir schreiben das Jahr 2019. Wie sieht unsere Gesellschaft aus? Was können wir Menschen – Wer sind wir? Wohin gehen wir? Was wollen wir wirklich?
Mit all diesen Fragen beschäftigten wir uns in verschiedenen Theater-, Tanz- und
Musikwerkstätten. Menschen zwischen 12-54 Jahren, Bremer*Innen und Neubremer*Innen; Mit und ohne Behinderungen; Mit und ohne Fluchterfahrungen.
Akteur*Innen machen sich auf die Suche nach Antworten; mittels aller Techniken der
Theaterkunst.

Zeitplan:
15 – 17 Uhr: Präsentationen von Szenen, Kurzfilmen, Tänze und Kunstwerken aus dem
Projekt „Face to Face“- Theater der Ressourcen- WERTvolle Geschichten. Das Projekt wird durch den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus Mitteln des ESF-Fonds und des Landes Bremen gefördert.


17 – 18 Uhr: Bühnenstück: „Das sind wir“ Inklusions-Theater. Was wir sind, wer wir sind und was uns ausmacht. Nach dem Motto: Dem Leben die Menschlichkeit durch Tanz und Theater zu zeigen!


19:30 – 21:30 Uhr: The Next Generation „Ménage à trois

Ménage à trois von The Next Generation Bremen ist inszeniert und geschrieben von
Geflüchteten und Bremer*Innen. Die Grundidee war die Verknüpfung von Remakes der
Märchen und Mythen aus dem Orient und dem Okzident.

Zuerst schickt sie Gretel mit ihrem Bruder Hänsel ins 21. Jahrhundert, jedoch leider nicht zu fürsorglicheren Eltern. In einem dichten Wald voller Lügen und falschen Hoffnungen werden die beiden von der Stiefmutter auf das Internat geschickt. Mit der Hoffnung auf Veränderung kommen sie dort an. Mit der Ankunft scheint alle Not ein Ende zu haben. Die Lehrerin Frau Witch empfängt die beiden mit dem Gefühl eine Heimat gefunden zu haben. Doch die Glückseligkeit trügt nur und es wird ein Höllenritt. Themis ist unzufrieden mit der Ausgang der Neuinterpretation und versetzt sich in die nächste Person.

Diesmal in Lali. Sie reist in den Orient und glaubt für ihre Welt sei die Liebe die Lösung aller Probleme. Doch diese ist der Beginn einer unglücklichen Geschichte. Lali wird von ihren Eltern gezwungen Qais zu heiraten, ein 16 jähriges Mädchen voller Träume. Qais ist jedoch verliebt in Medschnun. Nicht nur Leila steht den beiden im Weg, sondern auch die Gesellschaft. In ihrem Land sind homosexuelle Beziehungen verboten.